lernen wir uns doch erst einmal kennen
Wie läuft eine Zusammenarbeit ab?
Am Anfang steht das erste Gespräch, das Kennenlernen.
Manchmal genügt das schon, um gemeinsam die passende Idee für Ihr Projekt zu entwickeln, mit der Sie dann allein weiterkommen. Manchmal gehen wir aber auch den gesamten weiteren Weg zusammen. Die Entscheidung liegt ganz in Ihrer Hand und nicht selten entwickelt sich aus einer ersten Idee erst im Laufe des Bauvorhabens der Wunsch nach einer längeren Zusammenarbeit.
Vertrauen
Da Planung ein Einblick in ganz persönliche Bereiche darstellt, ist Vertrauen eine Grundvoraussetzung. Und da jeder Mensch anders ist, biete ich zunächst ein längeres, honorarfreies Gespräch zum Kennenlernen an. In diesem Gespräch stellen wir uns gegenseitig alle Fragen, die wir auf dem Herzen haben. Danach können wir dann aus dem Wissen heraus entscheiden, ob und wie wir zusammenarbeiten mögen.
Planungsschritte / Leistungsinhalte
Sie entscheiden, ob Sie lediglich in einzelnen Punkten davon Unterstützung suchen, ob Sie baubegleitend vielleicht das eine oder andere später noch addieren.
Aber immer beginnen wir mit dem ersten Schritt: Dem Gespräch und dem Erfassen der Grundlagen, um den Raum zu unserem Gespräch einzuladen und ihm eine Stimme zu geben.
I. Aufmaß / Bestandserfassung
Einarbeiten in die Vorhandene Architektur durch Erfassen aller planungsrelevanten Daten durch Aufmaß, Fotos, Materialbestimmung etc.
II. innenarchitektonisches Konzept
Innenarchitektonisches Konzept, ggfls. auch mit größeren baulichen Veränderungen
(der Planungsaufwand erhöht sich mit zunehmenden Eingriffen in die architektonischen Strukturen)
Ihre Vorteile des innenarchitektonischen Konzeptes liegen klar auf der Hand: Alle derzeit offenen Fragen zu dem Projekt werden mit dem vorliegenden Konzept eine Antwort haben. Alle folgenden Fragen können immer wieder anhand des Konzeptes überprüft und geklärt werden.
Die vorgeschlagene Lösung wird nicht nur den praktischen Anforderungen gerecht, sondern fügt sich nahtlos und selbstverständlich in das Leben der Bewohner ein. Sie stellt keinen Kompromiss dar und sie ist auf Realisierbarkeit geprüft. Viele Lösungen benötigen nur noch einen guten Handwerker, einige vielleicht noch ein paar Detailzeichnungen. Dennoch ist ein Konzept eine Ideenplanung. Sie zeigt Lösungen zu bestimmten Fragestellungen auf, stellt aber keine Umsetzungsplanung dar.
Einarbeiten in die Ergebnisse vom Aufmaß
Anforderungen herausfiltern (Fragestellungen, Wünsche, was soll erreicht werden, Bestandserfassung, Budget, ....)
Ideenfindung in Lösungsansätzen. Prüfung jeden Ansatzes hinsichtlich Raum und Bewohner und eines zusammenhängenden Konzeptgedankens.
Prüfung der einzelnen Zwischenschritte, ob die Lösungen nicht zusätzliche Fragen aufwerfen sondern Antworten geben
Konzeptentwicklung durch filtern aller Ideen zu der idealen Grundidee für den Raum und seine zukünftige Nutzung.
Prüfung jeder einzelnen Lösungskomponente auf seine Realisierbarkeit unter den gegebenen Anforderungen.
Wenn notwendig auch bei Fachhändlern, Fachbetrieben oder Fachpartnern.
Visualisierung des Konzeptes in der Anforderung angemessener Weise, um das Konzept (be-)greifbar zu machen (Skizzen, Zeichnungen, Modell,...)
Erläuterung des Konzeptgedankens in Skizzen und Text, um die Idee dahinter begreifbar zu machen.
Vorstellung des Konzeptes in einem persönlichen Termin
Ggfls. notwendige Korrekturen am Konzept nach Gesprächsergebnis.
III. Detailplanung
Detail – Ausarbeitung zu einem innenarchitektonischen Konzept mit Beschreibung der Details (in Bild und / oder Text)
Lichtkonzept - Ausarbeiten eines Beleuchtungskonzeptes (ggfls. auch Elektroplanung) auf Basis der Raum- und Einrichtungsplanung.
Farbkonzept - Materialien und Farben zusammentragen, Collagen erstellen und final bestimmen.
IV. Anforderungsprofil
Erstellung eines Anforderungsprofils zur Feststellung nahezu aller notwendigen einzelnen Arbeitsschritte.
(quasi ein "kleines Leistungsverzeichnis" oder die "kleine Ausschreibungsunterlage")
Optionale Erweiterung um einen (groben oder detaillierteren) Zeitstrahl
Optionale Schätzung der (groben oder genaueren) Kosten
Vorteile klar auf der Hand: Alle ineinandergreifenden zeitlichen und umzusetzenden Schritte greifen Hand in Hand bis zur Fertigstellung. Nichts wird vergessen und alles wird zeitnah detailliert vorbereitet werden können.
Wir wissen damit um die einzelnen Vorlaufzeiten und die aufeinander aufbauende Schritte der Realisierung bescheid bzw. können sie jederzeit nachlesen.
Auch die Handwerker wissen, welche Arbeiten vor und nach ihrer eigenen Tätigkeit ausgeführt werden und worauf zu achten ist. Und sollten sie es mal vergessen, dann kann man evtl. ausgeführte Fehler schneller feststellen.
Anhand eines Zeit- und Kostenplanes hat man nahezu jederzeit eine Übersicht über die zu erwartenden Bau- und Wartezeiten und den zugehörigen Kosten. Werden baubegleitend einige Punkte des Konzeptes Detaillierter oder veränderten Wünschen angepasst, können so auch die Konsequenten in Bauzeiten und Kosten umgehend festgestellt werden, wenn die Tabelle baubegleitend gepflegt wird.
V. Vorbereitung / Vergabe
Handwerkertermin mit dem Hauptgewerk, das zur Umsetzung des Konzeptes notwendig ist
(es ist empfehlenswert, zumindest ein Anforderungsprofil
zu diesem Termin als Gesprächsgrundlage vorliegen zu haben)
Ermitteln von vergleichbaren Preisen und Aufarbeiten der Ergebnisse in Tabellenform
Einweisung der Gewerke in das Anforderungsprofil zwecks Einholung von Angeboten
Begleitung zu Herstellern / Händlern zwecks „Beratung to go“
Detailplanung von Planungsdetails wie zB. Trockenbau, Möbelbau, Verlegpläne für Fliesen, etc...
Dadurch haben Sie den Vorteil, daß Sie jederzeit die Sicherheit im Rücken haben, daß man uns kein x für ein u vormachen will, weil es zB. handwerklich einfacher anders umzusetzen wäre oder weil der Gewinn sich über andere Handelsartikel maximieren ließe. Und bei abgegebenen Angeboten sollte sich die Leistung im Nachhinein nicht unvorhergesehen ändern, wenn die Anforderungen und baulichen Gegebenheiten sich nicht zwischenzeitlich verändert haben.
Ich empfehle zugunsten eines besseren Ergebnisses immer das Zulassen vom Fachwissen der ausführenden Firmen. Zu viele Vorgaben machen es nur unnötig kompliziert und damit teurer. Viele vorher besprochene Vorschläge von Handwerkern führen dazu, daß das Bauvorhaben schneller und zuverlässiger zum Ende gebracht wird und die Ergebnisse auch das sind, was die Planung vorgegeben hat.
VI. Baubegleitung
Einweisung / Abstimmung der Gewerke vor Ort
Zeitliche und inhaltliche Koordination der Gewerke
Kontrolle der Arbeiten vor Ort
Sichtung des Baufortschritts, ggfls. Anpassung der Planung an neue Voraussetzungen (zB. Fachwerk in einer ehemaligen Mauer)
(Zwischen-) Abnahmen von Arbeitsschritten
Klärung von notwendigen Nacharbeiten und deren Kostenübernahme
Je vielfältiger die Gewerke, desto feiner ist die Abstimmung zwischen ihnen durchzuführen, damit nicht später die Wände schon verputzt sind und die Datenkabel noch nicht in den Wänden liegen. Um hier eine schlüssige Reihenfolge zu wahren ist sorgfältig auf Einhaltung des Anforderungsprofiles und des Zeitstrahles zu achten. Gemachte Fehler kosten meist Zeit oder Geld – beides unnötig.
Honorar
So vielfältig wie die gestellten Aufgaben sind, so unterschiedlich sind auch die Begleit- und Bearbeitungszeiten.
Ein weiterhelfendes Beratungsgespräch nimmt lediglich ein paar Stunden ein. Eine Lichtplanung dagegen kann je nach Grundlage und Gegebenheiten entweder sehr wenig, oder deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Ist zB. seitens der Innenarchitektur und Einrichtung bereits alles erfasst und dargestellt, lässt sich eine Lichtplanung fix ergänzen. Oft aber sehe ich in den Plänen Punkte, die im Plan kaum auffallen, im gebauten Zustand später aber Schwierigkeiten ergeben, die gegen die Lebensgewohnheiten und Wünsche der Bewohner stehen. Genau hier Frage ich nach und skizziere die eine oder andere Situation in 3D, damit Sie sich besser entscheiden können.
So kommt zur Lichtplanung noch die innenarchitektonische Beratung oder gar die Darstellung der Planung hinzu.
Ob das eine Leistung ist, die Sie für sich und Ihr Vorhaben annehmen möchten, ist eine der Fragen, die ganz von selbst im Erstgespräch geklärt wird. Und sobald wir den Umfang der möglichen Leistungen kennen, kann ich Ihnen auch eine konkrete Stundenzahl nennen, aus der sich dann das Honorar ergibt.
Aus langjähriger Erfahrung können wir oft schon ziemlich genau abschätzen, welches Größenordnung das Honorar am Ende voraussichtlich haben wird. Ebenso oft gehen wir zunächst eine kleinere Teilaufgabe an, aus der sich dann weitere Aufgaben entwickeln können, aber nicht müssen. Spätestens mit der Abgabe der ersten Ergebnisse werden Sie aber wissen, wo Ihnen die Hilfe wertvoll ist, und wo Sie allein oder mit Hilfe von zB. Fachhandwerkern weitergehen wollen.
Fazit
Egal welche Vereinbarung man trifft, Sie können jederzeit einen Stop einlegen oder zusätzliche Aufgaben beauftragen. Und mit der Zeit bekommen Sie auch ein eigenes Gefühl, was Sie von uns in welcher Zeit zu welchem Preis abrufen können.
Der schönste Nebeneffekt daran ist, daß man für alle weiteren gemeinsamen Schritte den Kopf frei hat für die besten Ideen.
Kontaktieren Sie uns, um ein kostenloses Erstgespräch zu erhalten.